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Stärken – Know How

Was ist eine Stärke? Und sind meine Stärken angeboren? Wie kann ich neue Stärken entdecken? Was wenn die häufigst genannte Stärke etwas ist, was ich gut kann aber mir gar kein Spaß macht?

Jeder Mensch hat ein bestimmtes Set an Talenten, Begabungen
oder auch „Stärken“ mit auf den Weg bekommen.

Eine Stärke ist nicht zwangsläufig etwas in dem man besser ist als Andere.

Genauso wenig, wie eine Schwäche etwas ist in dem man schlechter ist als Andere.

Eine Stärke ist viel mehr etwas, das Dich (be)-stärkt während der Ausübung und Dir Energie schenkt.

Eine Schwäche ist etwas, dass Dir Kraft nimmt und ermüdet bzw. auslaugt.


Eher nicht. Manchmal ist es so, dass uns bestimmte Dinge einfach leichter fallen als Andere. Das liegt auch daran worauf ich bzw. meine Umwelt schon früh den Fokus gelegt haben. Bin ich z.B. in einer sehr musisch veranlagten Familie aufgewachsen, werde ich sehr wahrscheinlich schon früh mit dem Erlernen eines Instrumentes in Kontakt gebracht. Vielleicht habe ich dafür auch ein Talent, d.h. z.B. ein sehr feines Gehör oder einfach nur eine gute Feinmotorik. Durch Übung, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Spielen eines Musikinstrumentes immer besser beherrsche. Garantien gibt es dafür nicht.

Ist das eine Stärke? Nein. Es ist erst einmal eine erworbene Fähigkeit.

Ob es eine Stärke wird, hängt davon ob mir das Spielen des Instrumentes Spaß macht, es immer wieder mein Interesse weckt und ich dabei mehr Energie gewinne als abgebe.

Stärken sind entwickelte Talente oder erworbene Kompetenzen. Ich entscheide, welche Talente ich ausbauen und so zu meinen persönlichen Stärken entwickeln möchte.

Wie gehe ich dabei vor? Lernen Sie die Ressourcen-Mangement-Methode kennen.


Einzelne Stärken lassen sich anhand von drei sehr einfachen Indikatoren erkennen, die jeder kinderleicht ausprobieren kann:

Davor: Sie freuen sich auf die betreffende Aktivität!
Währenddessen: Sie empfinden Ihren Input als effektiv.
Danach: Sie fühlen sich erfüllt und erleben sich selbst als authentisch.

Der sicherste Indikator: Feedback aus dem Umfeld!


Unsere eigene Einschätzung unserer Stärken, weicht in vielen Fällen ab, von der tatsächlichen Wirkung, die wir auf unser Umfeld haben.

  1. Eigene Stärken wirken auf uns selbstverständlich und als nichts besonderes.
  2. Die Worte zu finden, eigene Stärken auszudrücken ist vielfach schwer.
  3. Meistens sind wir mit den Dingen beschäftigt, die uns schwer fallen und Probleme bereiten. Der Fokus liegt daher oftmals eher auf Schwächen.

Deshalb ist es sinnvoll, sich Feedback zu holen. Die eigene Wirkung ist entscheidend für den persönlichen Erfolg.

Genau dafür gibt es den Stärkenkompass. Nie zuvor, war es einfacher und motivierender Feedback zu bekommen und mehr über die eigene Wirkung zu erfahren.


Absolut ja. Mit Stärken ist es wie mit allen anderen Dingen im Leben: Zuviel davon ist fast nie ein Segen. Stellen Sie sich mal vor Sie essen gern Schokolade. Wie wäre es, wenn Sie drei Wochen lang, von Morgens bis Abends nur noch Berge Ihrer Lieblings-Schokolade essen müssten?
Genauso verhält es sich mit Stärken:
Analytisch ist eine wertvolle Stärke. Zuviel davon verhindert Ergebnisse.
Ehrlichkeit ist sehr kostbar. Zuviel davon kann verletzen und Beziehungen zerstören.
Wertschätzung ist wichtig für Führung. Zuviel davon vermindert Glaubwürdigkeit.

Stärken, die wir über eine längere Zeit und aus gutem Grund entwickelt haben, können Gefahr laufen sich in der „Übernutzung“ zu befinden und so zu einer Schwäche, unseren „blind spots“ werden.

Der Begriff „Blinder Fleck“ kommt daher, dass es uns selbst meist ungemein schwer fällt, unsere übergenutzten Stärken selbst zu entdecken. Auch dabei hilft der Stärkenkompass zusammen mit der Ressourcen Management Methode.


Wir Menschen sind Energiesparer. Wir versuchen mit so wenig Energie-Aufwand wie möglich durchs Leben zu kommen. Machen sie sich darüber keine Sorgen – das ist evolutionsbedingt und heutzutage besser bekannt als Komfort-Zone. Wenn sich entscheidende Dinge im Leben ändern, neuer Job, neuer Partner neuer Lebensabschnitt erfordert das sehr häufig auch eine Veränderung in der Nutzung unserer Ressourcen – unserer Stärken. Aber wie macht man das?

Verhalten, das eben noch super war, z.B.in meiner Position als Fachkraft, ist plötzlich in meiner neuen Rolle als Teamleiter nicht mehr passend. Was nun?

Finden Sie heraus, welche Stärken Sie balancieren müssen und welche Schwäche Sie möglicherweise mit einer vorhandenen Stärke kompensieren können. Lernen Sie unsere Ressourcen-Management-Methode kennen.



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